Das gelegentliche Beobachten astronomischer Ereignisse am Tag- und Nachthimmel ist eines meiner "ältesten" Hobbys; hierfür interessiere ich mich seit
den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Highlights sind die "dynamischen" Himmelsereignisse wie Sonnen- und Mondfinsternisse
oder Transits der inneren Planeten vor der Sonnenscheibe.
Angefangen hatte alles in einem Urlaub mit der Sichtung eines Planeten in der Abenddämmerung. DOch welcher ist es? Da war die Neugier geweckt...
Wieder zu Hause, entdeckte ich im Fundus eine drehbare Sternkarte, mit deren Hilfe ich mich allmählich auch am Nachthimmel zurechtfand...
Mein erstes "Teleskop" war ein 10-30x30mm Zoom-Fernröhrchen, mit dem ich immerhin die Saturnringe erkennen konnte. Bei meiner ersten Reise zu einer Sonnenfinsternis
1984 nach Marokko habe ich es am Rand der Wüste gegen ein schönes Ammonitenfossil eingetauscht.
Denn inzwischen besaß ich ein etwas größeres Zoomfernrohr, ein Hertel&Reuss 25-60x60mm. Durch dieses Teleskop machte ich bei der
ringförmigen Sonnenfinsternis 1984 Aufnahmen mittels Okularprojektion.
1981 griff ich als Student tief ins Portemonnaie und kaufte in den USA bei Criterion in West Hartford, Connecticut, das erste "richtige" Teleskop, ein 8" (20cm)
Schmidt-Cassegrain. Dieses Teleskop durfte bei der der totalen Sonnenfinsternis 1999 im Burgenland dabei sein. 2006
verkaufte ich es, um ein kleineres, aber leistungsfähiges Reiseteleskop zu erwerben; meine Wahl fiel auf den Orion UK 140mm Gregory-Maksutov-Cassegrain
(im linken Bild, mit Sonnenfilter, auf Vixen GP Montierung).
Neuzugang 2019 im Teleskop-Zoo ist ein Celestron 11" Edge-HD mit der iOptron CEM60 Montierung.
Sehr hilfreich und oft im Einsatz sind bzw. waren außerdem meine 10x50 und 15x80 Feldstecher. Mit dem Steiner 15x80 Feldstecher unternahm ich 2002 einen erfolgreichen
Messiermarathon.
Bislang konnte ich sechs totale und zwei ringförmige Sonnenfinsternisse beobachten,
außerdem elf totale Mondfinsternisse, sowie beide Venustransits
und drei Merkurtransits (Stand 12.08.2026).